Im Kontext von CMIS werden die verwalteten Entitäten als Objekte typisiert. In CMIS gibt es ausschließlich folgende primäre Basistypen von Objekten, die in edoc CMIS archivelink unterstützt werden:
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cmis:document: Ist eine eigenständige Informationseinheit, die z.B. im Kontext von ECM- und ERP-Systemen als Dokument, Datei oder Rendition bezeichnet wird. In CMIS wird eine Datei (Dokument) als Content Stream (Dateiinhalt) behandelt. Der Objekttyp muss zwingend im CMIS-Repository existieren.
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cmis:folder: Ist eine Informationseinheit, die andere Objekte als logisches Objekt strukturiert. Im Kontext von ECM- und ERP-Systemen wird der Objekttyp als “Ordner” oder “Akte” bezeichnet. Der Objekttyp muss zwingend im CMIS-Repository existieren.
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cmis:item: Ist eine Informationseinheit, die ein allgemeines Objekt ist. Das Objekt hat weder einen Dateiinhalt noch eine Ordnerstruktur. Im Kontext von ECM- und ERP-Systemen wird das Objekt üblicherweise als Datensatz bezeichnet. Der Objekttyp ist optionaler Bestandteil im CMIS-Repository.
Sekundärer Objekttyp als Ergänzung
Der Basistyp cmis:secondary ist ein sekundäre Objekttyp (eine Art Untertyp), mit dem Sie primäre Basistypen eines Objekts mit weiteren Eigenschaften erweitern können.
Objekte vom Typ cmis:secondary sind keine eigenständige Objekte.
In edoc CMIS archivelink werden folgende Objekttypen standardmäßig verwendet:
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Dokument
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Ordner
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Datensatz
Grundlagenwissen zu allen CMIS-Basisobjekttypen
Alle Objekttypen haben innerhalb eines Repositorys immer eine eindeutige Objekttyp-ID und bestimmte Eigenschaften und Funktionen. Die Eigenschaften und Funktionen eines Basisobjekttyps ist Bestandteil der Typdefinition eines Objekts.
Jeder CMIS-Objekttyp besteht aus allgemeinen und spezifischen Eigenschaften, die ein Objekt näher klassifizieren und beschreiben. Die allgemeinen Eigenschaften werden von allen CMIS-Objekttypen geteilt.
Zu den allgemeinen Eigenschaften gehören z.B. die Objekt-ID in einem Repository, der bestimmte Name und eine Objekttyp-ID, um das CMIS-Objekt eindeutig zu identifizieren.
Die spezifischen Eigenschaften beschreiben dagegen eindeutig die speziellen Merkmale eines Objekts, z.B. ob ein Objekt ein Dokument oder ein Ordner ist, ob das Objekt versionierbar ist oder ob das Objekt schreibgeschützt ist.
Die CMIS-Standards werden von OASIS definiert. Weitere Informationen finden Sie im Internet.
Spezifische Merkmale des Objekttyp “Dokument” (cmis:document)
Ein Dokument im Kontext von CMIS kann einen sogenannten Content Stream oder mehrere Content Streams enthalten. Ein Content Stream kann eine Datei oder eine Rendition (Visualisierung eines Dateiinhalts) sein. Das Dokument hat eine eigene ID, kann bestimmte MIME-Typen enthalten und kann versioniert werden. In CMIS wird eine Datei (Dokument) als Content Stream (Dateiinhalt) behandelt.
Spezifische Merkmale des Basisobjekts “Ordner” (cmis:folder)
Ein Ordner im Kontext von CMIS ist die CMIS-Entsprechung einer Akte im ECM-Kontext. Ein Ordner repräsentiert also eine logische Struktureinheit, die andere Objekte (Dokumente, Unterordner, Datensätze) organisiert und gruppiert. Ein Ordner hat selbst keinen Dateiinhalt (Content Stream).
Eine Ordnerstruktur ist immer hierarchisch gegliedert und hat nur einen Stamm (Root). Ordner und Ordnerstrukturen unterstützen keine Versionierung.
Spezifische Merkmale des Basisobjekts “Datensatz” (cmis:item)
Ein Datensatz im Kontext von CMIS hat weder einen Dateiinhalt (Content Stream) noch eine Strukturfunktion wie cmis:folder. Der Objekttyp cmis:item dient dazu, beliebige Metadaten als eigenständiges Objekt (Datensatz, Eintrag oder Referenz) im Repository zu speichern.
Der Objekttyp besteht lediglich aus den allgemeinen CMIS-Eigenschaften, hat keine eigenen spezifischen Eigenschaften und kann nicht versioniert, jedoch in Ordnern gespeichert werden.
Der Objekttyp cmis:item ist aufgrund dieser Merkmale geeignet, organisationsspezifische Eigenschaften mit eigenen Feldern aufzunehmen, z.B. Kontaktinformationen, Adressen usw.
Siehe auch